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zwischen unerer Kanzleiund
und der ARAG
Rechtsschutzversicherung
ein
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6-Monatsfrist - Abrechnung auf Reparaturkostenbasis bei Weiterbenutzung des verunfallten Fahrzeugs
Urteil des Bundesgerichtshofes v. 23.5.2006 - VI ZR 192/05: Sofern der Geschädigte das verunfallte Fahrzeug mindestens 6 Monate nach dem Unfall weiter nutzt (gegebenenfalls auch unrepariert), kann er zum Ausgleich des unfallbedingten Schadens die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts ohne Abzug des Restwerts verlangen.
Dieses Urteil ist für den Unfallgeschädigten von ausgesprochen erheblicher Bedeutung, ein Beispiel:
Der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs ist vom Sachverständigen mit € 5.000,-- ermittelt worden, der Restwert mit € 1.000,--, die Reparaturkosten mit netto € 3500,--. Der Geschädigte hofft auf eine Zahlung der gegnerischen Versicherung von € 3.500,--. Der gegnerische Versicherer aber legt fristgerecht ein höheres Restwertangebot mit € 2.500,-- vor, so daß nur ein Betrag von € 5.000,-- abzgl. Restwert € 2.500,--, somit also € 2.500,-- gezahlt werden. Hier hilft das Urteil des BGH, wenn der Geschädigte das Fahrzeug nun mindestens 6 Monate weiter nutzt: Er kann dann Abrechnung auf Reparaturkostenbasis verlangen und wird - sofern die Voraussetzungen vorliegen - noch weitere € 1.000,-- erhalten.



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