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Seit Jahren besteht
zwischen unerer Kanzleiund
und der ARAG
Rechtsschutzversicherung
ein
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Haushaltsführungsschaden
LG Mönchengladbach, Urteil vom 16.5.2013 - 1 O 57/11 Bei der Beeinträchtigung der Haushaltsführung steht dem Geschädigten u.a. Ersatz des sog. Haushaltsführungs-schadens zu; die Anspruchshöhe bemisst sich danach, welcher Nettolohn einer Ersatzkraft fiktiv zu zahlen wäre. Vorliegend wurde nach dem TVöD, Entgeltgruppe 1, ein Bruttoentgeld von mtl. € 1.520,49 bei 39 Wochenstunden, ab dem 1.1.2013 zugrunde gelegt. Zur Berechnung des Nettoentgelts sei nach BGH NJW 1983, 1425, ein Abschlag von 30 % zu machen, so daß sich ab dem 1.1.2013 ein Netto-Stundenlohn von € 6,82 ergibt. Begrenzt wurde die zeitliche Dauer der Zahlung auf das 75. Lebensjahr des Geschädigten. Fazit: Liegt eine dauerhafte Beeinträchtigung vor, sollte man immer an den Haushaltsführungsschaden denken, da hier monatliche Zahlungen von dem Schädiger verlangt werden können.



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